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Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez (vorn Mitte links) spricht nach einem Gruppenfoto mit Studierenden der Tsinghua-Universität in Peking.

Video. Spanien sucht engere China-Beziehungen inmitten globaler Spannungen

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Pedro Sánchez trifft am Dienstag, 14. April 2026, in Peking Xi Jinping. Ziel ist es, politische und wirtschaftliche Beziehungen inmitten globaler Spannungen zu vertiefen.

Das Treffen findet im Rahmen eines zweitägigen Besuchs statt. Spanien versucht, sich zwischen den Großmächten zu positionieren und zugleich diplomatische Lösungen für den Konflikt im Iran voranzubringen. Sánchez will vor seiner für Mittwoch geplanten Abreise auch Ministerpräsident Li Qiang und Parlamentschef Zhao Leji treffen. Das unterstreicht die Bedeutung der Reise für die spanische Außenpolitik.

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Es ist bereits die vierte China-Reise von Sánchez seit 2023 – eine für europäische Staats- und Regierungschefs ungewöhnlich hohe Frequenz. Spanien mit seinen rund 48 Millionen Einwohnern verfolgt zuletzt einen eigenständigeren Kurs. So schränkte die Regierung im Zuge des Iran-Konflikts den Zugang des US-Militärs zu bestimmten Stützpunkten ein. Das sorgte in Washington und in Brüssel für Aufmerksamkeit.

Am Montag hielt Sánchez eine Rede an der Tsinghua-Universität. Er rief China dazu auf, in einer multipolaren Welt mehr Verantwortung zu übernehmen, und warb für eine engere Zusammenarbeit zwischen EU und China bei Friedenseinsätzen und Vermittlungsbemühungen in Konflikten. Nach Einschätzung von Beobachtern zeigt der Besuch, dass Madrid seine Wirtschaftsbeziehungen zu China ausbauen will – vor allem bei Handel, Technologie und Infrastruktur – und sich zugleich klar an der Linie der Europäischen Union orientiert.

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