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Peru: Präsidentschaftskandidat Rafael López Aliaga spricht zu Anhängern, während die Wahlbehörde die Stimmen noch auszählt.

Video. Wahlstreit in Peru verschärft sich wegen schleppender Auszählung

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In Lima haben am Dienstag, 15. April 2026, Hunderte vor dem Wahltribunal demonstriert und eine Wiederholung der wegen Pannen verzögerten Präsidentenwahl gefordert.

Mehr als 52 000 Wahlberechtigte durften am Montag doch noch ihre Stimme abgeben, nachdem Zustellprobleme den Urnengang gestört hatten. Anhänger von Rafael López Aliaga forderten zugleich den Rücktritt des Wahlleiters Piero Corvetto. In Lima lief die Auszählung bereits den dritten Tag in Folge.

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Vorläufige Ergebnisse nach Auszählung von 77 Prozent der Stimmen sehen Keiko Fujimori mit 16,86 Prozent vorn, gefolgt von Rafael López Aliaga und Jorge Nieto. Peru steckt in einer äußerst knappen Präsidentschaftswahl 2026 mit Wahlpflicht für mehr als 27 Millionen Bürgerinnen und Bürger.

Eine EU-Beobachtermission erklärte, sie habe keine Hinweise auf Wahlbetrug gefunden. Rafael López Aliaga spricht dennoch von Unregelmäßigkeiten und stellt die Integrität der Abstimmung sowie den Umgang mit Briefwahlunterlagen infrage. Die Verzögerungen erinnern an die Wahl 2021, deren Ergebnis erst nach fünf Tagen feststand. Eine Stichwahl wird um den 7. Juni herum erwartet, vorbehaltlich der offiziellen Bestätigung.

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