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Gedrückte Stimmung nach drei Tagen Terror in Paris

Gedrückte Stimmung nach drei Tagen Terror in Paris
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Drei Tage extreme Anspannung – in der französischen Hauptstadt kehrt nur langsam wieder Ruhe ein. Auch nach dem Tod der drei Terroristen gilt in Frankreich weiterhin die höchste Sicherheitsstufe. Nach der islamistischen Anschlagsserie der vergangenen drei Tage befindet sich das Land in einem Zustand von Trauer, Angst und Wut.

“Es ist nicht wie zuvor,” sagt eine Frau. “Wenn du jetzt deine Wohnung verlässt, weißt du nicht mehr, ob du wiederkommst. Und das macht Angst.”

“Es ist tragisch, was passiert ist”, meint ein junger Mann, “aber wir werden uns widersetzen. Es kann wieder so werden wie davor – diese Menschen werden uns nicht klein kriegen.”

In Dammartin, wo sich die Brüder Kouachi stundenlang in einer Druckerei verschanzt hatten, soll die anhaltende Präsenz der Polizei den Einwohnern das Gefühl von Sicherheit wieder geben. Vor den Gebäuden der Redaktion der Satirezeitung Charlie Hebdo legten viele Menschen Blumen nieder. Bei dem Anschlag am Mittwochmorgen wurden unter anderem einige von Frankreichs bekanntesten Karikaturisten ermordet.

Der Slogan “Je suis Charlie” ist zum Symbol der Solidarität mit den Geschehnissen in Paris geworden. Auch am Triumphbogen in Paris wird in großen Lettern ein “Paris est Charlie” projiziert.