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Jemenitische Aufständische rücken weiter auf Aden vor

Jemenitische Aufständische rücken weiter auf Aden vor
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In Jemen rücken die Aufständischen weiter in den Süden des Landes vor – dahin, wo der Staatspräsident in der Hafenstadt Aden in einem Ausweichquartier residiert.

Wo Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi sich zur Zeit aber aufhält und ob er überhaupt noch im Land ist, darüber gehen die Angaben auseinander.

Die Aufständischen, die sogenannten Huthi, sind weiter vorgerückt und nach Eroberung eines Luftwaffenstützpunkts offenbar nur noch rund vierzig Kilometer von Aden entfernt.

Die Huthi beherrschen bereits den Landesnorden und die Hauptstadt Sanaa.

Daher hatte sich das Staatsoberhaupt schon letzten Monat nach Aden abgesetzt, das er jetzt sogar zur vorübergehenden neuen Hauptstadt erklärte.

Die Aufständischen sind Moslems der schiitischen Glaubensrichtung. In den Nachbarstaaten, die sunnitisch geprägt sind, wächst angesichts ihres Vormarschs die Nervosität.

Jemens Außenminister hat diese Länder bereits um militärisches Eingreifen gebeten.

Nach inoffiziellen amerikanischen Angaben hat Saudiarabien an seine Grenze zu Jemen ein größeres Militäraufgebot mit schweren Waffen verlegt – das aber auch der Verteidigung dienen könne.