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Risiko für Weinreben: Französische Behörden finden eingeschlepptes Feuerbakterium

Risiko für Weinreben: Französische Behörden finden eingeschlepptes Feuerbakterium
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Von Euronews
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Manche Olivenbäume sind hunderte Jahre alt, doch nun sollen sie fallen. Die Behörden in Süditalien versuchen auf Betreiben der EU, die Ausbreitung

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Manche Olivenbäume sind hunderte Jahre alt, doch nun sollen sie fallen. Die Behörden in Süditalien versuchen auf Betreiben der EU, die Ausbreitung einer Seuche zu verhindern, die dort viele Haine befallen hat. Die Aufregung unter Olivenproduzenten ist groß.

Nun haben auch französische Behörden die Seuche nahe Paris entdeckt, in einer Pflanze, die über Rotterdam aus Costa Rica importiert wurde. Die Regierung diskutiert nun verschiedene Schutzmaßnahmen, denn die wirtschaftlichen Folgen der Einschleppung und Ausbreitung sind potenziell desaströs.

Xylella Fastidiosa ist kein Insekt, sondern ein Bakterium. Das Feuerbakterium kommt in Süd-, Mittel- und Teilen Nordamerikas vor. Es wird von Zikaden übertragen und bringt den Wasserkreislauf der Pflanze zum erliegen.

In Europa taucht das Feuerbakterium seit 2013 auf, bislang nur in Olivenhainen in Apulien. Einschleppt wurde es dort vermutlich auf dem selben Weg, wie die erkrankte Pflanze bei Paris. Für die süditalienische Region ist es inzwischen eine echte wirtschaftliche Bedrohung.

Und auch für andere Landwirtschaftsbereiche könnte eine Ausbreitung ein echte Risiko. Denn das Feuerbakterium befällt gerne auch Nutzpflanzen wie Zitrus- oder Mandelbäume und Weinreben. Eine Behandlungsmethode für erkrankte Pflanzen gibt es bislang nicht.

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