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Trotz Nothilfe: Französische Viehzüchter setzen Proteste fort

Trotz Nothilfe: Französische Viehzüchter setzen Proteste fort
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Von Euronews
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Die französischen Viehzüchter setzen ihre Proteste gegen zu niedrige Preise trotz einer 600-Millionen-Euro-Nothilfe der Regierung fort. Zahlreiche

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Die französischen Viehzüchter setzen ihre Proteste gegen zu niedrige Preise trotz einer 600-Millionen-Euro-Nothilfe der Regierung fort. Zahlreiche Straßen werden landesweit blockiert.

Besonders schwer betroffen war bislang der Großraum Lyon. Die Bauern hatten dort für ein Verkehrschaos gesorgt. Die Blockaden wurden aber am Nachmittag aufgehoben.

Farmers block France's second city as Hollande bids to ease crisis http://t.co/CJwthhLalfpic.twitter.com/SQmmN744Bv

— Agence France-Presse (@AFP) 23. Juli 2015

“Ich denke, es wird in den nächsten zwei oder drei Tagen noch einige Aktionen geben, denn es sind noch nicht alle abgezogen, obwohl sie das vorhaben”, so der Chef des Bauerndachverbands FNSEA, Xavier Beulin. “Die Bauern müssen auch ihre Wut ausdrücken können. … Danach planen wir, die Aktionen zu beenden. Es ist klar, wir wollen damit nicht die Leute verärgern, die in den Urlaub fahren, die ihre Familie besuchen wollen.”

Die Proteste erstrecken sich über das gesamte Land. Die Viehzüchter halten die bisher angekündigte Hilfe der Regierung für zu gering, sie beträfen zudem nur kurzfristige Maßnahmen.

France: Farmers block roads and dump manure outside banks and supermarkets [Photo report] http://t.co/PmkpwsNNJjpic.twitter.com/W1hPTLtDlH

— IBTimes UK (@IBTimesUK) 23. Juli 2015

Die Viehzüchter beklagen, dass sie bei den derzeitigen Preisen, nicht auf ihre Kosten kämen. Etwa 20.000 französische Viehzüchter sind von der Pleite bedroht.

Die Gründe für die Krise sind u.a., der sinkende Fleischkonsum in Frankreich, außerdem sind wichtige Absatzmärkte, wie Griechenland und Russland, eingebrochen.

Die Kosten der Branche sind zudem höher, als in anderen europäischen Ländern.

France unveils 600 mn euro plan for crisis-hit farmers http://t.co/EyqtvP4F3qpic.twitter.com/6aM9EbL4Tj

— Agence France-Presse (@AFP) 22. Juli 2015

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