Eilmeldung

Leichtathletik-Weltverband verhindert Veröffentlichung von Dopingstudie

Leichtathletik-Weltverband verhindert Veröffentlichung von Dopingstudie
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Der Leichtathletik-Weltverband IAAF verhindert die Veröffentlichung einer Untersuchung über weitverbreitetes Doping bei Spitzenathleten. Wie die “Sunday Times” berichtet, wies die IAAF die Autoren an, eine Verschwiegenheitsverpflichtung zu unterzeichnen. Der Verband erklärte, er verhandle mit der Welt-Anti-Doping-Agentur Wada über eine Veröffentlichung der Studie.

Für die Untersuchung im Vorfeld der Leichtathletik-WM im südkoreanischen Daegu waren mehr als 2000 Athleten anonym befragt worden. 29 Prozent hatten angegeben, in den 12 Monaten vor den Titelkämpfe gedopt zu haben.

Die beiden Kandidaten für die IAAF-Präsidentschaft, der ukrainische Stabhochspringer Sergej Bubka und der britische Läufer Lord Coe haben einen verstärkten Kampf gegen Doping angekündigt. Am kommenden Mittwoch wird in Peking, wo die diesjährige Leichtathletik-WM stattfindet, ein Nachfolger für den seit 16 Jahren amtierenden IAAF-Präsidenten Lamine Diack gewählt.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.