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Ermittlungen gegen drei kongolesische Blauhelme wegen sexuellen Missbrauchs

Ermittlungen gegen drei kongolesische Blauhelme wegen sexuellen Missbrauchs
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Die Demokratische Republik Kongo hat Strafverfahren gegen drei ihrer Soldaten eingeleitet, die in der benachbarten Zentralafrikanischen Republik in der UN-Friedenstruppe MINUSCA dienen. Den Männern wird vorgeworfen, drei Frauen, darunter eine minderjährige, vergewaltigt zu haben. Die 12.000 Mann starke UN-Mission war vor knapp einem Jahr von der Afrikanischen Union übernommen worden. Gegen die afrikanischen Blauhelmsoldaten sind zahlreiche Vorwürfe sexuellen Missbrauch anhängig.

Vergangene Woche war der Kommandeur der MINUSCA, der senegalesische Generalleutnant Babacar Gaye entlassen worden. Nach den Bestimmungen der Vereinten Nationen hat ein Endsendestaat zehn Tage Zeit, um ein Ermittlungsverfahren gegen beschuldigte Soldaten einzuleiten, danach übernimmt die UNO die Ermittlungsarbeit.

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