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Manipulierte Schadstoffregulierung: VW drohen auch strafrechtliche Konsequenzen

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Manipulierte Schadstoffregulierung: VW drohen auch strafrechtliche Konsequenzen

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Volkswagen muss im Skandal um manipulierte Schadstoffregulierung in seinen Diesel-PKW nun auch strafrechtliche Konsequenzen fürchten. Medienberichten zufolge prüft das US-Justizministerium, ob der Konzern kriminell gehandelt hat. Außerdem erwarten den Konzern bis zu 16 Milliarden Euro an Strafzahlungen und viele private Schadenersatzklagen.

Die Untersuchungen von Dieselfarhzeugen soll nun auch auf andere Hersteller ausgedehnt werden. Verantwortlich dafür die US-Umweltschutzbehörde EPA.

“Wir sind natürlich beunruhigt wegen der Berichte über das Verhalten dieses bestimmten Herstellers, aber letztlich muss sich die Umweltschutzbehörde darum kümmern und genau das tut sie auch”, so ein Sprecher des Weißen Hauses.

Volkswagen hatte viele seiner Dieselmodelle offenbar so programmiert, dass die vorhandene Abgasreinigungsanlage immer dann voll eingreift, wenn das Auto auf einem stationären Prüfstand steht. Sonst läuft das System nur gedrosselt, offenbar um die Service-Intervalle nicht zu kurz werden zu lassen.

Der Kurs der VW-Aktie stürtzte am Montag zeitweilig um bis zu ein Fünftel ab.