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Griechenland verschiebt nächste Rückführung von Flüchtlingen

Griechenland verschiebt nächste Rückführung von Flüchtlingen
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Das Aufnahmelager auf der griechischen Insel Lesbos ist überfüllt: Laut Flüchtlingshilfswerk der UNO sind dort sechshundert Menschen zuviel.

Am Montag waren von Lesbos und der Nachbarinsel Chios gut zweihundert Flüchtlinge wieder zurück in die Türkei gebracht worden, gemäß dem Abkommen der Türkei mit der EU.

Einen zweiten Transport hat Griechenland aber auf Freitag verschoben – offenbar, weil viele Flüchtlinge jetzt auf den Inseln Asyl beantragen, was nun geprüft werden muss.

Die EU und Griechenland täten etwas Bunruhigendes und Unrechtmäßiges, sagt Wenzel Michalski von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Sie behandelten Flüchtlinge wie menschlichen Abfall, den man wegräumen müsse. Das sei eine tragische Entwicklung.

Wer schon vor dem Stichtag im Land war, kann bleiben. Weiter kommt er dennoch nicht, da der bisherige Weg über den Balkan in Länder wie Deutschland weiterhin zu ist. An der Grenze zu Mazedonien harren trotzdem noch tausende Menschen aus.

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