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Nach Verhaftung von HDP-Politikern: Sprengstoffanschlag auf Polizeipräsidium in Diyarbakır

Nach Verhaftung von HDP-Politikern: Sprengstoffanschlag auf Polizeipräsidium in Diyarbakır
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Von Euronews mit Christoph Debets
Zuerst veröffentlicht am
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Bei einem Sprengstoffanschlag auf das Polizeipräsidium in Diyarbakır sind acht Personen getötet und mehr als 100 weitere verletzt. Der Sprengsatz war offenbar in einem Auto versteckt. Teile des Gebäud

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Wenige Stunden nach der Festnahme von mehreren HDP-Politikern ist in der türkischen Kurdenmetropole Diyarbakır ein Sprengstoffanschlag verübt worden. Bei der schweren Explosion wurden am Freitag morgen acht Personen getötet und mehr als 100 weitere verletzt. Der Sprengsatz war offenbar in einem Auto versteckt, das neben einem Anbau des Polizei-Präsidiums explodierte. Teile des Gebäudes stürzten ein.

Nach der Explosion kam es zu einem Feuergefecht. Ein mutmaßlicher PKK-Kämpfer wurde getötet. Hubschrauber kreisten über der Stadt. Zahlreiche Krankenwagen wurden zum Ort der Explosion entsandt.

Latest: 8 people inc. 2 #Turkish policemen lost their lives, more than 100 wounded due to mini-truck bomb attack in #Diyarbakir. pic.twitter.com/wz3iaGWw7c

— tahtakuslar (@taylieli) 4. November 2016

Im Polizeipräsidium werden die Politiker der kurdenfreundlichen HDP festgehalten, die in der Nacht verhaftet worden waren.

Bei nächtlichen Razzien hatte die Polizei elf HDP-Abgeordnete festgenommen, darunterdie Parteichefs Selahattin Demirtaş und Figen Yüksekdağ. Auf Betreiben von Staatspräsident Recep Tayyip Erdoğan war im Mai ihre Immunität aufgehoben worden. Erdogan beschuldigt die HDP, der verlängerte Arm der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK zu sein.

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