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Mehr Polizei nach Katalonien verlegt

Mehr Polizei nach Katalonien verlegt
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Von Euronews
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Vor dem geplanten Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien hat Madrid mehr Polizei-Einheiten in die Region gesandt.

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Angesichts der gespannten Lage und der Proteste kurz vor dem umstrittenen Unabhängigkeitsreferendum in Katalonien will die spanische Regierung die Zahl der Sicherheitskräfte aufstocken. In Barcelona und vielen anderen Orten in der Region gab es Proteste, seit die Guardia Civil am Mittwoch auf Anweisung aus Madrid 14 separatistische Politiker festgenommen hatte, die mittlerweile wieder auf freiem Fuß sind.

Ein Regierungssprecher Inigo Mendez de Vigo sagte: “Angesichts der Tumulte hat die Regierung entschieden, weitere Einheiten nach Katalonien zu verlegen, um den Sicherheitskräften vor Ort zu helfen, die schon alle Hände voll zu tun haben. Sie werden die regionale Polizei unterstützen, die ihren alltäglichen Pflichten schließlich auch noch nachkommen muss. Wir werden für eine glatte Zusammenarbeit zwischen den katalanischen Behörden und der Zentralregierung in Madrid sorgen, was den Einsatz der Sicherheitskräfte betrifft. Neben Polizisten werden auch weitere Mitarbeiter der paramilitärischen Polizeieinheit Guardia Civil in die Region entsandt, teilte das Innenministerium in Madrid mit.

Ihre Aufgabe sei es, die öffentlichen Räume zu schützen und die Ordnung zu bewahren, falls es am 1. Oktober tatsächlich zu der vom Verfassungsgericht verbotenen Abstimmung kommen sollte, hieß es.

Im Laufe des Donnerstags hatten noch mindestens 20 000 Demonstranten an den Kundgebungen teilgenommen.

Die Zentralregierung in Madrid will die Abstimmung über die Abspaltung der wirtschaftsstarken Region um jeden Preis verhindern. Die katalanische Regionalregierung von Carles Puigdemont hat hingegen angekündigt, das vom Verfassungsgericht untersagte Referendum auch gegen den Willen Madrids durchzuführen.

Sorry, Spain. Catalonia is voting on independence whether you like it or not https://t.co/Je6Ye9eS8l El meu article al washingtonpost</a> <a href="https://twitter.com/hashtag/1Oct?src=hash">#1Oct</a> <a href="https://t.co/6QUdqT87O0">pic.twitter.com/6QUdqT87O0</a></p>— Carles Puigdemont (KRLS) 22 septembre 2017

Comparto con vosotros mi declaración institucional pic.twitter.com/B6dqWC1aPX

— Mariano Rajoy Brey (@marianorajoy) 20 septembre 2017

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