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Japan: Regierungschef fordert härteren Umgang mit Nordkorea

Japan: Regierungschef fordert härteren Umgang mit Nordkorea
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Bei der vorgezogenen Parlamentswahl in Japan hat die Regierungskoalition von Shinzo Abe ihre Zwei-Drittel-Mehrheit verteidigt. Nach Wahlbefragungen kommt die konservative Koalition aus Abes Liberaldemokratischer Partei (LDP) und Junior-Partner Komeito voraussichtlich auf mehr als die 310 Sitze, die er für die Mehrheit benötigt.

Mit Abes Wahlsieg dürfte auch die Debatte über die Rolle des Militärs an Fahrt gewinnen. Er will sie angesichts der Bedrohung durch Nordkorea und der wachsenden Macht Chinas stärken: “Anfang des nächsten Monats wird Präsident Trump nach Japan reisen. Er hat mich heute schon angerufen. Wenn er Japan besucht, werden wir uns Zeit nehmen, um über die Probleme mit Nordkorea zu sprechen und unser enges Bündnis zu stärken.”

Außerdem sagte er: “Wir müssen die Verfassungsänderung der Bevölkerung erklären, sobald wir einen konkreten Plan haben. Ich sehe es aber nicht als notwendig, dass dieses Wahlergebnis mit der Verfassungsänderung zusammenhängt.”

Insbesondere das Raketenprogramm Nordkoreas hatte in Japan zuletzt große Sorge ausgelöst. Binnen eines Monats hatte die Regierung in Pjöngjang zwei Raketen zu Testzwecken über Japan hinweggeschossen.