EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

Jemen: Partei bestätigt Tod von Ex-Präsident Saleh

Jemen: Partei bestätigt Tod von Ex-Präsident Saleh
Copyright 
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Derweil tobt der Bürgerkrieg in dem bitterarmen Land blutiger denn je. Die Leidtragenden sind vor allem Zivilisten.

WERBUNG

Jemens Ex-Präsident Ali Abdullah Saleh ist tot – von Huthi-Rebellen erschossen. Das hat mittlerweile auch seine Partei bestätigt. Zuvor waren in den sozialen Netzwerken Bilder kursiert, die den leblosen Körper Salehs zeigen sollen, am Kopf eine große Wunde.

Salehs Haus haben die Rebellen zerstört. Der 75-Jährige soll aber nicht dort, sondern auf der Flucht aus der Hauptstadt Sanaa getötet worden sein.

Der frühere Präsident hatte sich am Wochenende von den Huthis losgesagt – um ins Lager Saudi-Arabiens zu wechseln. Daraufhin warfen ihm die Rebellen Hochverrat vor und lieferten sich heftige Gefechte mit Salehs Anhängern.

Ein Huthi-Unterstützer sagt: „Die Lage auf den Straßen hat sich heute etwas beruhigt. Die Menschen sind entspannter. Der Tod Salehs ist eine gute Nachricht. Er wollte uns ins Chaos stürzen und an die Saudis verkaufen. Saleh war die letzte Karte, die die Militärkoalition spielen musste.“

Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi rief die Jemeniten zum Kampf gegen die Huthis auf. Aus dem Exil in Riad befahl er seinen Truppen, Sanaa zurückzuerobern. Er versprach außerdem Straffreiheit für frühere Verbündete der Rebellen, die sich jetzt auf die Seite der Regierung stellen.

Die Huthis bezeichnete Hadi als militärische Handlanger des Iran. Von diesem könnten die Rebellen nach dem Tod Salehs noch abhängiger werden. Saudi-Arabien hat bereits neue Offensiven im Jemen angekündigt.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Berlin verurteilt tödlichen Luftangriff auf Riad

Erneute US-Luftangriffe auf Huthi-Stellung

Sudan: Deutschland sagt am Jahrestag des Kriegs Millionenhilfe zu