EventsVeranstaltungen
Loader

Find Us

FlipboardLinkedinInstagramTelegram
Apple storeGoogle Play store
WERBUNG

Russland eröffnet umstrittene Brücke zur Krim

Russland eröffnet umstrittene Brücke zur Krim
Copyright  Alexander Nemenov/Pool via REUTERS
Copyright  Alexander Nemenov/Pool via REUTERS
Von Julika Herzog mit mit dpa und Reuters
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die umstrittene Brücke zwischen dem Kernland und der annektierten Halbinsel Krim für den Autoverkehr eröffnet. Dafür setzte sich der Staatschef selbst ans Steuer eines LKWs.

WERBUNG

Russlands Präsident Wladimir Putin hat die umstrittene Brücke zwischen dem Kernland und der annektierten Halbinsel Krim für den Autoverkehr eröffnet. Dafür setzte sich der Staatschef selbst ans Steuer eines Lastwagens und fuhr die 19 Kilometer lange Strecke ab.

Die Fertigstellung dieser längsten Brücke Russlands war ursprünglich Ende 2018 geplant; die Kosten sollen sich auf umgerechnet rund drei Milliarden Euro belaufen.

Ab Mittwochmorgen sollen Autofahrer die Straße nutzen können, die Zugstrecke soll kommendes Jahr freigegeben werden.

Wladimir Putin sagte bei der Eröffnungszeremonie: "Tatsächlich hat das ganze Land an diesem Bau gearbeitet. Und es ist ein großartiges Ergebnis, dass die Krim und das legendäre Sewastopol noch mächtiger macht und uns alle näher zueinander bringt. Dies wird die Wirtschaftskraft der Krim und von Sewastopol stärken und der Wirtschaft vor Ort eine neue Qualität verleihen. Diese Brücke wird den Lebensstandard erhöhen."

Von Russland aus war die Krim bislang nicht über den Landweg erreichbar. Moskau hatte die Krim nach einem umstrittenen Referendum im März 2014 besetzt. Der Westen verurteilt den Schritt Moskaus als Völkerrechtsbruch.

Die Ukraine sieht die Halbinsel weiterhin als Teil ihres Staatsgebiets. In Kiew verurteilte der ukrainische Präsident Petro Poroschenko den Brückenbau und sagte: "Dieser illegale Bau ist ein weiterer Beweis dafür sei, wie der Kreml internationales Recht missachtet."

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Krim: EU-Sanktionen gegen russische Unternehmen

Ukraine schlägt zurück: Massive Drohnenangiffe auf der Krim und in Russland

Einsturz in Belgorod: Rettungshelfer beinahe erschlagen