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Macron setzt auf "gemeinsame Initiativen" mit Russland

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Macron setzt auf "gemeinsame Initiativen" mit Russland

Emmanuel Macron und Wladimir Putin in St. Petersburg
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Dmitri Lovetsky/Pool via REUTERS
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Hand in Hand möchte Emmanuel Macron in den internationalen Krisen mit Russland zusammenarbeiten. Das hat Frankreichs Präsident beim Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg betont.

Europa und Russland müssten an gemeinsamen Initiativen arbeiten - bei Themen wie Syrien oder dem Iran. Trotz Meinungsverschiedenheiten brauche es eine starke Partnerschaft, so Macron bei der gemeinsamen Konferenz mit seinem russischen Amtskollegen.

"Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass Russland seine Geschichte und sein Schicksal in Europa hat“, sagte Macron. "Ich würde eine fortgesetze Mitarbeit Russlands im Europarat begrüßen und wünsche mir, dass unser strategischer Dialog in wirtschaftlicher, strategischer und verteidigungspolitischer Hinsicht in den kommenden Jahrzehnten eine neue Dynamik bekommt."

Russlands Präsident Putin kritisierte in St. Petersburg die zunehmende Verletzung internationaler Verträge - auch mit Blick auf den Ausstieg der USA aus dem Atomabkommen. Die Beziehung zu den USA sei derzeit kompliziert:

"Es gibt viele Probleme, aber wir sind bereit für diesen detaillierten und multidirektionalen Dialog. Wir glauben, dass er längst überfällig ist“, sagte Putin. "Die Schritte, über die wir jetzt in Bezug auf die Probleme in Nordkorea und im Iran diskutieren, bringen uns nicht näher zueinander, aber trotzdem müssen wir weiter miteinander reden."

Ein Gipfeltreffen zwischen Putin und US-Präsident Trump ist bereits seit zwei Monaten geplant. Trump hatte im März angekündigt, man werde sich bald treffen. Seitdem haben sich die Beziehungen zwischen beiden Ländern aber deutlich verschlechtert.