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Warum will Trump Muhammad Ali (1942-2016) begnadigen?

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Von Kirsten Ripper  mit dpa
Warum will Trump Muhammad Ali (1942-2016) begnadigen?
Copyright  REUTERS/Leah Millis

Kurz vor seiner Abreise zum G7-Gipfel in Kanada haben Journalisten den US-Präsidenten nach bevorstehenden Begnadigungen gefragt.

Die Antwort von Donald Trump lautete: "Ich denke an Muhammad Ali."

Die 2016 verstorbene Box-Legende war im Jahr 1967 zu fünf Jahren Haft und 10.000 Dollar Geldstrafe verurteilt worden, weil Ali unter dem Eindruck des Vietnamkrieges den Wehrdienst verweigert hatte. Ins Gefängnis musste Muhammad Ali nicht, er blieb gegen Kaution auf freiem Fuß.

Die Verurteilung wurde 1972 vom Obersten Gerichtshof der USA aufgehoben. Ali - der zuvor auch seinen Weltmeistertitel verloren hatte - durfte nach mehrjähriger Sperre wieder als Profiboxer antreten.

Muhammad Ali war 1942 als Cassius Clay Jr. in Kentucky geboren, in den 60er Jahren erklärte er seine Sympathie für den Anführer der Bürgerrechtsbewegung Malcolm X, schlioss sich später dessen religiös-politischer Organisation schwarzer US-Amerikaner, Nation of Islam, an und änderte seinen Namen.

Unvergesslich bleiben die Box-Kämpfe "Rumble in the Jungle" gegen George Foreman sowie die gegen Joe Frazier.

Nicht nur auf Twitter meinen einige Muhammad Ali brauche keine Begnadigung.