EU und Australien wollen Freihandelsabkommen

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Von Stefan Grobe
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Handelskommissarin Malmström übt in Canberra Kritik an Trump - unausgesprochen

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Die Europäische Union und Australien haben Gespräche über ein Freihandelsabkommen vereinbart.

Die erste formelle Verhandlungsrunde soll Anfang Juli in Brüssel stattfinden, teilte EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström bei einem Besuch in Canberra mit.

Zuletzt hatte die EU bereits Freihandelsabkommen mit Japan und Mexiko ausgehandelt. Viele Zölle fallen damit weg.

Wichtigste Verhandlungspunkte seien für die EU Landwirtschaft sowie Herkunftsbezeichnungen, so Malmström.

Sie rechne diesbezüglich mit schwierigen Gesprächen, sei aber zuversichtlich, dass Regelungen gefunden werden könnten.

Der bilaterale Warenhandel zwischen der EU und Australien betrug im vergangenen Jahr knapp 48 Milliarden Euro.

Dabei exportierte die EU vor allem Fahrzeuge, Maschinen, Chemikalien, Lebensmittel und Dienstleistungen.

Ohne die USA namentlich zu erwähnen, kritisierte Malmström die Handelspolitik der Trump-Regierung.

Diese bedrohe das globale Wachstum und die Weltwirtschaft.

Daher müssten diejenigen, die an freien Handel glaubten, zusammenhalten.

Washington hatte mit Zöllen auf Stahl und Aluminium einen Handelskonflikt begonnen.

Die EU reagierte daraufhin mit Zöllen auf US-Produkte wie Whiskey, Textilien und Motorräder.

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