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Kaliningrad: Beobachter fürchten Ausbau von Atomawaffenanlage

Kaliningrad: Beobachter fürchten Ausbau von Atomawaffenanlage
Copyright  Vitaly V. Kuzmin, CC BY-SA 4.0 oder CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Copyright Vitaly V. Kuzmin, CC BY-SA 4.0 oder CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons
Von FAS, Guardian
Zuerst veröffentlicht am
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Russland hat offenbar ein Lager für Atomwaffen in der Exklave Kaliningrad ausgebaut. Das fürchten US-amerikanische Wissenschaftler.

Russland hat womöglich seine Lager für Atomraketen in der Exklave Kaliningrad ausgebaut. Das berichtet die Federation of American Scientists (FAS). Die Organisation veröffentlichte Satelliten-Bilder, auf denen zu sehen sein soll, wie ein Waffenlager in den vergangenen Monaten vertieft und mit einer neuen Decke versehen wird.

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"Es sind alle Anzeichen vorhanden, dass es sich um eine typische Lagerstätte für russische Atomwaffen handelt", so Hans Kristensen von der FAS. Die Anlage ist stark gesichert, was ebenfalls dafür spricht, so Kristensen.

Die Arbeiten an dem Waffenbunker begannen 2016. "Wir beobachten die Anlage schon seit einiger Zeit, und es gibt Baumaßnahmen, aber nichts Dramatisches bisher", so Kristensen. Die Bilder seien allerdings kein Beweis, dass Russland Atomwaffen in Kaliningrad hat, machte Kristensen deutlich.

Man wisse nicht, ob bereits Atomsprengköpfe da seien, oder ob die Anlage ausgebaut wurde, um solche Waffen möglichst schnell an dem Ort stationieren zu können. Kaliningrad gilt als strategisch wichtig für Russlands Anti-Nato-Politik. Die Exklave Kaliningrad wird von Litauen und Polen eingegrenzt.

Im Januar dieses Jahres teilte das russische Militär mit, dass nun auch Iskander-M-Raketen hier stationiert werden können.

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