Gewaltsamer Protest gegen Namenskompromiss in Griechenland

Gewaltsamer Protest gegen Namenskompromiss in Griechenland
Von Euronews
Diesen Artikel teilenKommentare
Diesen Artikel teilenClose Button
Den Link zum Einbetten des Videos kopierenCopy to clipboardCopied

Viele Griechen befürchten Gebietsansprüche auf die griechische Provinz Mazedonien und sehen in der Namensgebung einen „Diebstahl“ der antiken griechischen Kultur. Laut Umfragen sind bis zu 70 Prozent gegen den Namenskompromiss.

WERBUNG

Dutzende Griechen sind beim Versuch, eine schwer bewachte Informationsveranstaltung der regierenden Syriza-Partei zu stürmen mit der Polizei aneinander geraten. Auf Steinwürfe reagierte die Bereitschaftspolizei mit Tränengas, ein Demonstrant wurde verhaftet.

Ihr Zorn richtet sich gegen die mit der ehemaligen jugoslawischen Teilrepublik Mazedonien getroffenen Vereinbarung im Namensstreit, nach der sich der Staat an der nördlichen Grenze Griechenlands jetzt "Nord-Mazedonien" nennen soll.

Auf beiden Seiten der Grenze kam es zu Demonstrationen, viele Griechen befürchten Gebietsansprüche auf die griechische Provinz Mazedonien und sehen in der Namensgebung einen „Diebstahl“ der antiken griechischen Kultur und Zivilisation.

Laut Umfragen sind bis zu 70 Prozent der Griechen gegen den Namenskompromiss.

Diesen Artikel teilenKommentare

Zum selben Thema

Gewaltsame Proteste gegen "Republik Nord-Mazedonien"

Namensstreit: Griechenland und Mazedonien unterzeichnen Abkommen

Juncker zum Mazedonien-Namensstreit: Macht euren Job