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Griechenland: Neue Waldbrände auf Insel Euböa

Durch Rauchschwaden verdunkelte Sonne
Durch Rauchschwaden verdunkelte Sonne
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Von Leo Eder
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Nur kurz nach den schwersten Waldbränden der griechischen Geschichte wütet schon wieder Feuer - diesmal auf Euböa. Zwei Dörfer wurden evakuiert.

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Aufatmen auf der griechischen Insel Euböa: Die Feuerwehr konnte einen am Sonntag ausgebrochenen Großbrand unter Kontrolle bringen.

Die Ursache für das Feuer auf der zweitgrößten Insel Griechenlands ist noch unklar. Die Dörfer Stavros und Kontodespoti sind evakuiert worden.

"Trotz der schnellen Mobilisierung von Einheiten zu Land und zu Luft breitete sich das Feuer schnell aus, wegen der starken Windböen, der dichten Vegetation und der rauen Beschaffenheit der Gegend. Einheiten der Brandbekämpfung unternehmen alle Anstrengungen, um das Feuer einzudämmen", erklärte Angeliki Maliki, Sprecherin der griechischen Feuerwehr.

Die Feuerwehr rechnet damit, den Brand im Raum um die Kleinstadt Psachná noch am Montag komplett löschen zu können.

Griechenland hatte Ende Juli und Anfang August in der Nähe der Hauptstadt Athen mit den schwersten Waldbränden in der Geschichte des Landes zu kämpfen. Bis heute wurden 94 Todesopfer bestätigt. Der für Bürgerschutz, Feuerwehr und Polizei zuständige stellvertretende Innenminister Nikolaos Toskas hat daraufhin seinen Rücktritt erklärt.

Der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras kündigte zudem an, Tausende illegaler Gebäude abzureißen. Dutzende Menschen sollen gestorben sein, weil es durch schlechte Stadtplanung keine Fluchtwege gegeben habe.

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