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Südfrankreich: Polizeichef vor Rathaus in Rodez erstochen

Südfrankreich: Polizeichef vor Rathaus in Rodez erstochen
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Von Alexandra Leistner
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Ausnahmesituation in der kleinen Gemeinde Rodez in Südfrankreich. Dort wurde der Polizeichef mitten in der Stadt Opfer einer tödlichen Messerattacke.

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Der Chef der städtischen Polizei in Rodez (Aveyron, Südfrankreich) starb am Donnerstag, nachdem mehrmals auf ihn eingestochen wurde. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf die Stadtverwaltung.

Pascal Filoé, Direktor für Prävention und öffentliche Sicherheit in Rodez, wurde Mitte auf dem Rathausplatz von einer der Polizei bekannten Person mit drei Messerstichen lebensgefährlich verletzt.

Der Angriff fand im Stadtzentrum gegen 10 Uhr Ortszeit statt.

Der mutmaßliche Messerstecher war laut France 3 Occitanie zunächst in ein Ladenlokal geflüchtet. Dort wurde er kurz nach dem Vorfall verhaftet.

Zu dem Motiv ist bisher nicht bekannt. Der festgenommene Mann ist etwa 40 Jahre alt, wie Lokalmedien berichten. Er soll erst seit einigen Monaten in der Region gelebt haben.

Wie France 3 weiter berichtet, war der Mann den Sicherheitskräften bekannt, weil für seinen Kampfhund keine Halterlizenz besaß.

FranceInfo berichtet zudem, dass der Mann wegen Einbrüchen und Gewalttaten vorbestraft war.

Dieser Hund sei dem Mann vor einer Woche aus den oben genannten Gründen abgenommen worden.

Er soll sowohl den Bürgermeister als auch den Polizeichef bedroht haben.

Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.

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