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Eine richtungsweisende Wahl - auch für die Wirtschaft

Eine richtungsweisende Wahl - auch für die Wirtschaft
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Die Präsidentschaftswahlen in Brasilien sind eine richtungsweisende Abstimmung - auch für die 13 Millionen Arbeitslosen. Zwar hat das Land im letzten Jahr eine Rezession hinter sich gelassen, doch Lateinamerikas größte Volskwirtschaft steht noch immer auf wackligen Beinen.

Angesichts schlechter Jobchancen müssen viele Brasilianer improvisieren. Alexander Costa hat seinen Job in der Lebensmittelbranche verloren, nun verkauft er günstige Mahlzeiten am Strand von Rio.

"Ich könnte auch zu Hause bleiben und nach einem Job suchen - Lebensläufe schicken. Aber der Arbeitsmarkt ist sehr schwierig. Deshalb habe ich nicht aufgegeben und beschlossen, etwas neues anzufangen."

Das Land scheint tief gespalten, keiner der Kandidaten dürfte im ersten Wahlgang eine absolute Mehrheit bekommen. Wer auch immer am Ende das Rennen macht, die Wirtschaft wird auf Liste der Prioritäten weit oben stehen, erklärt Pablo Brage, brasilianischer Politikwissenschaftler.

"Der Präsident wird die wichtige Aufgabe haben, das Vertrauen der Investoren wiederherzustellen und gleichzeitig die Konflikte zwischen Bundesstaaten, Kommunen und Regierung zu lösen."

Wer diese Probleme lösen wird, wird voraussichtlich erst die Stichwahl am 28. Oktober zeigen.