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EU sieht weiter Risiko von US-Sonderzöllen auf Autoimporte

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In der Europäischen Union wird nicht ausgeschlossen, dass US-Präsident Donald Trump doch noch Sonderzölle auf Autoimporte aus Europa verhängt. Dazu EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström:

"Zölle auf Kraftfahrzeuge sind aktuell nicht im Gespräch, da die Vereinigten Staaten noch keine abschließenden Ergebnisse vorliegen haben. Aber es könnte passieren. Wir bereiten uns auf einen Dialog mit unseren Mitgliedsländern vor. In diesem Fall haben wir eine Liste mit Produkten, auf die wir Einfuhrzölle erheben könnten. Sie ist länger und umfangreicher als bisher und deckt eine große Auswahl ab".

Die aktuelle Vorsitzende im Handelsministerrat, Margarete Schramböck, machte deutlich, dass noch ein Risiko auf Sonderzölle für Kraftfahrzeuge besteht, die EU aber weiter auf Verhandlungen setzt:

"Wir, die EU, agieren als selbstbewusster Verhandlungspartner. Wir wollen eine weitere Eskalation vermeiden. Mein Eindruck ist, dass die Vereinigten Staaten auch daran interessiert sind, nachhaltige Lösungen zu finden. Vor allem nach dem Treffen von Präsident Juncker und Präsident Trump."

Das Risiko eines Handelskrieges zwischen den USA und Europa wird erst dann wegfallen, wenn es eine unterschriebene Vereinbarung zu Handelsfragen gibt. Die Verhandlungen dazu werden aber sicherlich noch einige Monate dauern.