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Putin: Fast 700 IS-Geiseln in Syrien - "Der reine Horror"

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Putin: Fast 700 IS-Geiseln in Syrien - "Der reine Horror"

Putin: Fast 700 IS-Geiseln in Syrien - "Der reine Horror"
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Russlands Präsident Wladimir Putin hat bekannt gegeben, IS-Kämpfer hätten in Syrien fast 700 Geiseln genommen, und zwar in einem von US-Streitkräften kontrollierten Teil des Landes. Einige von ihnen sollen bereits hingerichtet worden sein.

Putin: "Das ist reiner Horror"

Putin sagte in Sochi: "Mitglieder des Islamischen Staates (IS) befinden sich immer noch an mehreren Orten. Und in letzter Zeit haben sie ihre Präsenz erweitert. Sie haben etwa 130 Familien, das heißt fast 700 Personen, als Geiseln genommen.

Sie haben ein Ultimatum gestellt und gewarnt, dass sie, falls das Ultimatum nicht erfüllt wird, täglich zehn Menschen erschießen werden. Am Tag zuvor haben sie bereits zehn Menschen erschossen, sie hingerichtet. Sie haben damit begonnen, ihre Drohungen wahr zu machen. Das ist reiner Horror und meiner Meinung nach eine Katastrophe.

Wir sollten etwas dagegen tun, warum schweigen unsere Kollegen darüber? Unseren Informationen zufolge befinden sich US-Bürger und Europäer unter den Geiseln".

Laut Putin sind die Islamisten dabei, ihren Einfluss auf dem US-kontrollierten Territorium auszudehnen. Zu den genauen Forderungen der Geiselnehmer machte er keine Angaben.

US-Militär skeptisch gegenüber Putins Angaben

Die russische Nachrichtenagentur TASS hatte zuvor berichtet, dass IS-Kärmpfer rund 700 Geiseln in der syrischen Provinz Deir-al Zor in ihre Gewalt gebracht haben.

In einer Reaktion zeigte sich das US-Militär skeptisch gegenüber dieser großen Anzahl von Geiseln und der Genauigkeit bei Putins Angaben.