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Bosnische Polizei stoppt Migranten

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Von Euronews
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Weitgehend unbeachtet kommen wieder mehr Menschen über die Türkei und Südosteuropa in die EU. Gegenüber 2017 hat sich die Zahl der illegal Einreisenden in Bosnien-Herzegowina im ersten Halbjahr 2018 verzwölffacht.

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Mindestens drei Migranten wurden bei Rangeleien mit der Polizei an der Grenze zu Bosnien und Kroatien verletzt. Mehrere hundert hatten eine Polizeiabsperrung durchbrochen und versucht, über eine Brücke in den EU-Mitgliedsstaat zu kommen.

Die bosnische Polizei setzte Schlagstöcke und Pfefferspray ein. Viele haben Tausende von Kilometern zurückgelegt, um ein neues Leben in Europa zu beginnen.

Majid Dayyani kommt aus dem Iran:

"Wir haben keine andere Wahl, wir haben kein Geld, wir haben unser Geld verloren und hier können wir nicht bleiben. Wir haben keinen warmen Platz, wir haben keine Duschen, wir vermissen ein Bett, wir haben Tage, ja Monate nicht geschlafen."

Vor drei Jahren waren über die Balkanroute mehr als eine Million Migranten vor allem nach Deutschland und Österreich gekommen. Seit zwei Jahren ist dieser Transitweg weitgehend blockiert. Sowohl Bosnien-Herzegowina als auch Kroatien gehen seitdem mit harter Hand gegen die Migranten vor. In den vergangenen Monaten waren die Flüchtlingszahlen wieder gestiegen:

Laut der ZEIT registriere die bosnisch-herzegowinische Grenzpolizei derzeit "täglich 100 bis 150 Migranten bei der unerlaubten Einreise", diese Zahl habe sich aktuell gegenüber 2017 "verzwölffacht". Ein Viertel der Flüchtlinge und Migranten, so das UNHCR, sind Syrer, gefolgt von Pakistanern, Afghanen, Irakern und Libyern.

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