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US-Präsident Trump in Pittsburgh

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Drei Tage nach dem verheerenden Attentat auf jüdische Gläubige in einer Synagoge in Pittsburgh sind erste Opfer beerdigt worden.

US-Präsident Trump besucht zusammen mit seiner Gattin die Stadt, um sein Mitgefühl auszudrücken. Nicht alle heißen ihn willkommen.

Am Samstag hatte ein 46-jähriger Rechtsradikaler in der "Tree of Life-Synagoge" elf Menschen im Alter zwischen 50 und 97 Jahren erschossen.

"Ich bin gegen Trump und seine Politik und auch gegen seine Anhänger. Dies ist nicht die Zeit für ihn nach Pittsburgh zu kommen".

Rund 1000 Demonstranten protestierten vor der Synagoge gegen den Besuch des US-Präsidenten.

"Wir möchten Präsident Trump bitten, mit der ganzen Hassrede aufzuhören und zu versuchen, unser Land wieder zusammenzubringen".

"Ich denke, der Besuch des Präsidenten ist kontraproduktiv. Er beeinträchtigt die Trauer der Anwohner. Wir trauern seit Tagen und jetzt kommt der Präsident und alle Straßen werden abgesperrt. Niemand kann mehr kommen".

Kritiker werfen Trump vor, mit seiner Rhetorik, die vor den Kongresswahlen am 6. November noch einmal an Schärfe zugenommen hat, Spannungen zu schüren und Gewaltausbrüche wie jenen in Pittsburgh mit zu verantworten.

Trump wiederum gab den Medien eine Mitschuld an den wachsenden Spannungen.