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Spaniens Sozialisten verlieren Testwahl in Andalusien

Spaniens Sozialisten verlieren Testwahl in Andalusien
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Spaniens Sozialisten haben bei der Regionalwahl in Andalusien ein Schlappe einstecken müssen. Sie werden unter Ministerpräsidentin Susanna Diaz zwar stärkste Partei, verlieren aber 13 Mandate im Regionalparlament.

Die konservative Volkspartei verliert sieben Mandate und kommt auf Platz zwei. Großer Sieger sind die liberalen Ciudadanos, die elf Mandate hinzugewinnen können.

Adelante Andalucia, die Koalition aus Podemos und Vereinigter Linker verliert drei Mandate. Zum ersten Mal kann die rechtspopulistische VOX mit zwölf Mandaten ins Regionalparlament einziehen.

Die Wahl galt als Stimmungstest für Spaniens sozialistischen Regierungschef Pedro Sanchez. Die Autonome Region im Süden Spaniens war eine Hochburg der Sozialisten. Seit Gewährung der Autonomie 1982 waren sie dort an der Macht. Jetzt hat selbst ein Bündnis der Linksparteien aus Sozialisten und Adelante Andalucia keine Mehrheit im Regionalparlament mehr.

Wichtige Themen im Wahlkampf waren: Arbeitslosigkeit, Korruption und Migration.

Viele Menschen in Andalusien haben keine Arbeit, gleichzeitig ist die Region zum wichtigsten Anlaufpunkt in Spanien für Migranten geworden.

Das hat offenbar Vox genützt.

Die Wahl war vorzeitig angesetzt worden, weil das Bündnis aus Sozialisten und liberalen Ciudadanos auseinandergebrochen war.

Wahlergebnis:

Sozialisten (PSOE) 28,0 % (-7,4 %) 33 (-14)

Volkspartei (PP) 20,8 % (-6,0 %) 26 (-7)

Ciudadanos 18,3 % (+9,0 %) 21 (+12)

Adelante Andalucia 16,2 % (-5,5%) 17 (-3)

VOX 11,0 % (+11,0%) 12 (+12)

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