Eilmeldung

Schuldzuweisungen zwischen Ukraine und Russland

Schuldzuweisungen zwischen Ukraine und Russland
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Gegen die in Russland festgehaltene ukrainische Schifssbesatzung hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Den 24 Matrosen wird vorgeworfen, illegal die russische Grenze übertreten zu haben. Sie wurden vor der Straße von Kertsch von einem russischen Schiff gestoppt

NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg appellierte an den Kreml, die ukrainische Besatzung samt Schiffe freizugeben. Russland müsse Navigationsfreiraum und ungehinderten Zugang zu ukrainischen Häfen im Asowschen Meer gewähren. Militär- oder zivile Schiffe der Ukraine hätten das Recht, durch die Straße von Kertsch zu fahren.

Die Regierung in Kiew befürchtet, dass Russland die Hafenstadt Mariupol einnehmen will. Dadurch solle ein russischer Festland-Korridor zwischen dem Donbass und der Krim geschaffen weden.

Völlig absurd, nennt ein Kreml-Sprecher der Vorfwürfe. Dadurch sollten nur weitere Spannungen erzeugt werden. Wahrscheinlich würde es bald mehr Vorwürfe dieser Art geben, da die Ukraine im Wahlkampf sei. Russland sei nirgendwo einmarschiert, noch habe es Korridore geschaffen.

Ende November hatte die russische Küstenwache die drei ukranischen Marineboote gewaltsam gestoppt und ihre Besatzung gefangen genommen. Die Ukrainer wollten an der von Russland annektierten Halbinsel Krim vorbei durch die Meerenge von Kertsch in das Asowsche Meer fahren, das von Russland zunehmend abgeriegelt wird.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.