Aufschrei übers Foto: Henryk M. Broder und die AfD - 10 Tweets

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Im Internet macht ein Foto des Journalisten Henryk M. Broder die Runde, das ihn in einer Umarmung mit der AfD-Fraktionsvorsitzenden Alice Weidel zeigt.

Der Journalist Broder hat auch eine Rede vor AfD-Politikern im Bundestag in Berlin gehalten. Jetzt distanziert sich Broder von dem Foto mit Weidel, er sagt: "Es gibt freilich keinen Grund, aus dieser Umarmung weiter gehende Schlüsse zu ziehen. Ich bitte um Entschuldigung und gelobe, bei der nächsten Gelegenheit vorsichtiger zu sein."

Und in DER WELT, für die der 72-Jährige als Kolumnist tätig ist, hat Broder die Rede veröffentlicht, die er vor den AfD-Politikern gehalten hatte.

Darin sagte Henryk M. Broder auch: "Ich dagegen mache gerne etwas, das ich noch nie gemacht habe. Vor Kurzem war ich zum ersten Mal in meinem Leben auf einer Kreuzfahrt – und es hat mir gut gefallen. Auf meiner To-do-Liste, die ich gerne vor meinem 75. Geburtstag abarbeiten möchte, stehen noch: der Besuch in einem Swinger-Club, die Reise zum Mittelpunkt der Erde und eine Fahrt mit der Transsibirischen Eisenbahn mit Florian Silbereisen als meinem persönlichen Butler.

Ein Besuch bei Ihnen stand nicht auf meiner Liste, ich habe die Einladung trotzdem gerne angenommen, wann bekommt ein Jude schon die Gelegenheit, in einem Raum voller Nazis, Neo-Nazis, Krypto-Nazis und Para-Nazis aufzutreten?"

Henryk M. Broder hat aber auch schon 2018 zusammen mit dem umstrittenen Ex-Banker und SPD-Politiker Thilo Sarrazin ein Positionspapier unterzeichnet, er wird von einigen zur "neuen Rechten" gezählt.

Auf Twitter gibt es diverse Kommentare zum Foto und zur Rede von Broder.

Die AfD hat das Foto von Alice Weidel mit Henryk M. Broder eifrig verbreitet.

Zur Rede in den Bundestag eingeladen wurde Broder von einem Abgeordneten, dem Kontakte zur Szene der Reichsbürger nachgesagt werden.

Der WELT-Chef twittert auch dazu...

Satire bei der taz.

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