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Italiens Ex-Regierungschef Renzi schlägt Angela Merkel als Präsidentin des Europäischen Rates vor

Matteo Renzi und Angela Merkel im Jahr 2016.
Matteo Renzi und Angela Merkel im Jahr 2016. -
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REUTERS/Fabrizio Bensch
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In seinem neuen Buch „Un'altra strada - Idee per l’Italia di domani“ hat der ehemalige Regierungschef Italiens, Matteo Renzi, Angela Merkel als Präsidentin des Europäischen Rates vorgeschlagen, wenn ihre Zeit als Bundeskanzlerin vorbei ist.

Am Ende seines 200-seitigen Buches widmet sich Renzi der europäischen Außenpolitik. Dabei zeigt er sich zunächst enttäuscht über die Arbeit der hohen Vertreterin für Außen- und Sicherheitspolitik Federica Mogherini. Er schreibt: „Deren Wirkung auf die europäische Außenpolitik geht bei allen wichtigen Fragen leider gegen Null“.

Anschließend lobte er Angela Merkel: „Es wäre wünschenswert, wenn eine Führungspersönlichkeit wie Angela Merkel, […] Europa weiterhin in anderer Funktion dienen würde. Merkel könnte sicherlich eine geeignete Person sein, um die EU-Außenpolitik zu leiten, aber auch um den Vorsitz im Europäischen Rat zu übernehmen.“

Renzi zeigte sich besorgt über die Zukunft der Europäischen Union. Über Frankreichs Präsidenten Emmauel Macron sagte er: "Macron ist der Einzige, der trotz der Schwierigkeiten in Frankreich noch eine Rolle in Europa spielen kann.“

Und auch hier warb er für Angela Merkel als Führungsfigur: „Die Europäer sollten Angela Merkel in Scharen bitten, Präsidentin des Europäischen Rates zu werden.“

Der Titel des Buches bedeutet übersetzt „Ein anderer Weg - Ideen für das Italien von morgen“ und ist bisher nur auf italienischer Sprache erschienen.