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Rumänienreise: Papst spricht 7 Bischöfe selig

Rumänienreise: Papst spricht 7 Bischöfe selig
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Papst Franziskus hat am letzen Tag seiner Rumänien-Reise die Stadt Blaj in Siebenbürgen besucht. Bei einer Messe mit zehntausenden Pilgern sprach er sieben griechisch-katholische rumänische Bischöfe selig, die von den Kommunisten verfolgt worden waren. In seiner Predigt sagte der Papst, dass Ideologien das Individuum unterdrückten - während des Kommunismus, wie auch heute in anderer Form. Rumänien kenne nur zu gut das Leid der Menschen, wenn eine Ideologie alles im Leben beeinflusse, so Franziskus.

Die seliggesprochenen Märtyrer-Bischöfe Valeriu Traian Frentiu, Vasile Aftenie, Ioan Suciu, Tit Liviu Chinezu, Ioan Balan, Alexandru Rusu und Iuliu Hossu waren den Kommunisten ein Dorn im Auge, weil diese 1948 die griechisch-katholische Kirche insgesamt verboten und stattdessen die orthodoxe Kirche unterstützt hatten.

Diese Konfession erkennt den Papst an, zelebriert die Messen aber nach orthodoxem Ritus und kennt kein Priester-Zölibat. Rumänische Nationalisten sehen die Existenz der griechisch-katholischen Kirche als Resultat eines Diktats westlicher Mächte. Viele rumänische Orthodoxe erkannten im 18. Jahrhundert auf Druck der Habsburger, die Siebenbürgen dominierten, den Papst an und wurden somit griechisch-katholisch.