Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Neymar von Polizei verhört

Neymar von Polizei verhört
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Der brasilianische Fußballprofi Neymar ist von der Polizei in Rio de Janeiro verhört worden. Allerdings nicht wegen der Vergewaltungsanzeige, sondern weil er Chats mit dem mutmaßlichen Opfer auf Instagram veröffentlicht hatte, um zu zeigen, dass sie ihm auch nach dem angeblichen Verbrechen freundschaftliche Nachrichten sandte. Neymar könnte damit gegen das Recht auf Privatsphäre verstoßen haben.

Der Fußballspieler erklärte: "Ich will allen für die Unterstützung danken, für die vielen Botschaften meiner Freunde, Fans und Follower. Ich fühle mich sehr geliebt von ihnen. Ich danke ihnen für ihre Liebe."

Neymar sagt, er sei das Opfer einer Verleumdungskampagne.

Sie wollte Sex, keine Vergewaltigung

Die Frau behauptet, Neymar habe sie in einem Pariser Luxushotel vergewaltigt. Sie sei in Frankreich nicht zur Polizei gegangen, weil sie zu erschüttert gewesen sei. Sie hatte Neymar im Internet kennengelernt und war auf seinen Vorschlag hin nach Paris gekommen. Flugticket und Hotel waren auch von Neymar bezahlt worden. In einem Interview mit einem brasilianischen Sender gab Najila de Souza auch zu, sie habe Sex mit Neymar gewollt, und habe deshalb aufreizende Fotos und Botschaften geschickt und die Einladung angenommen. Als sie allerdings in Paris angekommen war, sei Neymar nicht mehr so nett gewesen wie am Telefon. Im Zimmer sei er nach anfänglichen Zärtlichkeiten rabiat geworden und habe sie geschlagen. Sie habe ihn gebeten aufzuhören, doch er habe ihr weh getan und sie vergewaltigt.

Ihr Leben sei zur Hölle geworden. Jetzt habe sie Angst, dass man sie umbringen werde. Sie sagte: "Man wird mich töten und dann sagen, es sei Selbstmord gewesen, weil ich gelogen hätte. Frauen werden weiterhin vergewaltigt und wie Mülltonnen behandelt werden."