Eilmeldung
This content is not available in your region

Antirussische Proteste in Georgien: Demonstranten wollen Parlament stürmen

euronews_icons_loading
Antirussische Proteste in Georgien: Demonstranten wollen Parlament stürmen
Schriftgrösse Aa Aa

In Georgien haben Zehntausende Demonstranten in der Hauptstadt Tiflis versucht, das Parlament zu stürmen. Sicherheitskräfte hinderten sie daran, unter anderem unter Einsatz von Tränengas.

Auslöser ist der Besuch einer russischen Delegation bei einer Tagung im Plenarsaal. Dabei hat ein russischer Duma-Abgeordneter den Vorsitz einer Tagung zu religiösen und politischen Fragen übernommen - in russischer Sprache und auf dem Platz des georgischen Parlamentspräsidenten. Die Demonstranten protestierten gegen Russland und forderten den Rücktritt ihres Parlamentspräsidenten.

Nach einem kurzen Krieg zwischen Russland und Georgien um die abtrünnigen Regionen Südossetien und Abchasien sind die diplomatischen Beziehungen abgebrochen, die abtrünnigen Provinzen verloren und von Russland besetzt. Russland erkennt beide trotz internationaler Kritik als unabhängige Staaten an, Georgien dagegen nicht. Davon ist die georgische Innenpolitik bestimmt, die Opposition wirft der Regierungspartei vor, als ehemaliger Satellitenstaat der Sowjetunion Moskau gegenüber nicht entschlossen genug aufzutreten.

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.