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10.000 bei Sonnenwendfeier in Stonehenge

10.000 bei Sonnenwendfeier in Stonehenge
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REUTERS/Hannah McKay
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Stonehenge, steinzeitliches Monument und für viele ein magischer Ort. Zur Sommersonnenwendfeier, dem astronomischen Sommeranfang auf der Nordhalbkugel, haben sich 10.000 Touristen, Schlaflose und Spiritualisten versammelt. Denn der längste Tag des Jahres ist nicht irgendein Tag, nur heute zeigt sich jahrtausende altes Wissen:

Kate Logan leitet die Stonehenge - Stätte:

"Wenn die Sonne an diesem Tag aufgeht, fallen die Lichtstrahlen direkt in die Mitte der Steine. Die Menschen versammeln sich hier, weil sie sich wie die Menschen vor Jahrtausenden versammeln wollen."

Alle, die sich heute hier versammeln, haben einen besonderen, persönlichen Grund:

"Penny Lane" ist aus Georgia, USA angereist:

"Ich bin meinem Herzen auf einer Reise um die Welt gefolgt. Ich besuche alle sieben Kontinente, um die Menschen zu inspirieren, ihrem Herzen zu folgen und sie selbst zu sein."

Manche halten Stonehenge für eine Empfangsstation für außerirdische Intelligenzstrahlen, nach altem Glauben aber ist die Sonnenwende der Zeitpunkt, an dem sich die Große Sonnengöttin vermählte und die Zeit des Blühens, Heranwachsens und Gedeihens einläutete. Zugleich sollte die Schwelle zwischen der Welt der Menschen und der Naturgeister nur noch durch einen dünnen Schleier getrennt sein.

Rollo Maughfling ist Erz - Druide von Stonehenge und Britannien:

"Für einen Moment haben wir die Chance, die Erde als heilig zu betrachten und etwas, das wir bewahren müssen. Denn wenn wir sie verlieren würden, wenn wir die Erde nicht hätten, wir hätten nichts."