Frauenfußball - "Aus" für deutsches WM-Team: "Nach so einer Niederlage ist die Nacht nie schön"

Frauenfußball - "Aus" für deutsches WM-Team: "Nach so einer Niederlage ist die Nacht nie schön"
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So schnell kann die "schönste Nebensache der Welt“ zur scheußlichsten Hauptsache werden: Bei der Frauenfußball-WM hat Deutschland den Sprung ins Halbfinale verpasst, die Mannschaft muss nach Hause fahren.

Trainerin Martina Voss-Tecklenburg:

Ja, so 'ne Nacht ist sowohl kurz als auch lang. Kurz, weil wir spät im Bett waren und lang, weil die Nacht nicht umgeht. Ist klar, nach so einer Niederlage ist die Nacht nie schön“

Das DFB-Team hat im Viertelfinale in Rennes gegen Schweden verloren. Zwar begann das deutsche Team gut und ging durch ein schön herausgespieltes Tor von Lina Magull in Führung - doch am Ende unterlag der zweimalige Weltmeister 1:2.

Besonders bitter: Weil sich nur die drei besten europäischen Teams für die Sommerspiele 2020 in Tokio qualifizieren, können die Olympiasiegerinnen von Rio 2016 ihren Titel in Japan nicht verteidigen.

Den Rest des WM-Turniers in Frankreich machen die Teams aus England, USA, den Niederlanden und Schweden unter sich aus.

Torhüterin Almuth Schult versucht, das Ganze sportlich zu nehmen:

"Es ist auf der einen Seite als Sportler so, dass man sich damit abfinden muss, dass es Niederlagen gibt. Es ist nun mal so, dass nicht alle gewinnen können. Gestern waren wir auf der Verliererseite und wir sind es heute immer noch.“

VERÄNDERUNGSPROZESSE

Trainerin Martina Voss-Tecklenburg:

"Wir müssen darin auch 'ne Chance sehen. Wir müssen darin sehen, dass es uns jetzt ein bisschen Zeit und Rahmen gibt, Entwicklungen anzuschieben. Diese Veränderungsprozesse, die wir mit dieser jungen Mannschaft eingeleitet haben, einfach kontinuierlich weiterzugehen. Aus dem Schlechten muss man auch versuchen, das Positive herauszuziehen – und das werden wir auch tun.“

su