Ironman bei knapp 40°: Jan Frodeno gewinnt Hitzeschlacht in Frankfurt

Ironman bei knapp 40°: Jan Frodeno gewinnt Hitzeschlacht in Frankfurt
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Von Kirsten Ripper mit dpa, Reuters
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Bei extremen Temperaturen in der Main-Metropole hatte Hawaii-Sieger Patrick Lange Probleme.

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In diesem Jahr waren die Bedingungen beim Ironman in Frankfurt besonders extrem. Das Thermometer zeigte fast 40 °C - und bei dieser Hitze hieß es f¨¨ür die Triathleten 3,86 Kilometer Schwimmen, 185,5 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen. Mit 7:56:02 Stunden war an diesem Sonntag Jan Frodeno (37) am schnellsten - und holte sich erneut den Titel als Europameister der Triathleten. Der Frankfurt-Ironman-Sieger von 2015 und 2018 sagte: "Das war eines meiner schönsten Rennen, aber am Ende auch ein wirklich harter Kampf. Ich bin happy, aber auch total erschöpft."

Sebastian Kienle (34) aus Mühlacker erreichte Platz 2 vor Franz Löschke (30) aus Finsterwalde. Kienle hielt sich im 25 Grad warmen Wasser des Langener Waldsee für seine Verhältnisse sehr gut und lag nur 2:10 Minuten zurück. Doch in der Wechselzone verletzte sich der 34-Jährige an der Ferse und musste vor dem Marathon am Main entlang behandelt werden.

Kein guter Sonntag für Patrick Lange

Für Doppel-Weltmeister Patrick Lange war es kein guter Tag. Neben Magenproblemen platzte bei Kilometer 110 ein Reifen. Lange, der im hessischen Bad Wildungen geboren ist und in Darmstadt trainiert, musste seine Träume vom Heimsieg aufgeben.

Im Oktober 2018 hatte Patrick Lange den Ironman auf Hawaii gewonnen und seiner Freundin einen Heiratsantrag gemacht.

REUTERS/Kai Pfaffenbach
Patrick Lange in FrankfurtREUTERS/Kai Pfaffenbach

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