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Waldbrand: Keine Entwarnung in Lübtheen

Waldbrand: Keine Entwarnung in Lübtheen
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Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr und Freiwillige – seit Tagen sind sie im Dauereinsatz, um den Brand auf einem früheren Truppenübungsplatz bei Lübtheen in den Griff bekommen. Mit Erfolg: Nun konnten die ersten Bewohner in ihre Häuser zurückkehren. Ein Dorf bleibt weiter evakuiert – das Feuer ist noch zu nah, die Gefahr zu groß.

Feuer eingekesselt

Die in den Wald geschlagenen Schneisen halten, die Flammen sind eingekesselt. Doch von Entwarnung kann keine Rede sein. Noch immer brennt es auf mehreren Hundert Hektar. Auffrischende Winde halten die Einsatzkräfte auf Trab. Bundeskanzlerin Angela Merkel sprach ihnen ihren „tiefen Dank“ aus.

Derweil geht die Suche nach der Brandursache weiter. Landrat Stefan Sternberg sagte am Dienstag: „Es erhärtet sich der Verdacht, dass es sich um Brandstiftung handelt. Die Kriminalpolizei ist immer noch am Ermitteln. Die Befragungen und die Beweissicherung laufen auf Hochtouren.“

Seehofer in Lübtheen erwartet

Wird ein Täter ermittelt, drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft. Der größte Waldbrand in der Geschichte Mecklenburg-Vorpommerns war am Sonntag ausgebrochen. Das stillgelegte Militärgelände ist mit Munitionsresten und Blindgängern belastet – was die Löscharbeiten besonders schwierig macht.

Bundesinnenminister Horst Seehofer will nächste Woche nach Lübtheen reisen, um mit dem Landrat über die Zukunft des Truppenübungsplatzes zu sprechen.

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