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19 Festnahmen bei transatlantischem Schlag gegen Mafia

19 Festnahmen bei transatlantischem Schlag gegen Mafia
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REUTERS/Guglielmo Mangiapane
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Im enger Zusammenarbeit mit dem FBI hat die italienische Polizei Teile eines transatlantischen Mafiarings gesprengt. Der Schlag richtete sich gegen die Zusammenarbeit der in New York und New Jersey ansässigen Familie von Carlo Gambino und dem ursprünglich in Sizilien verwurzelten Inzerillo-Clan.

Auf italienischer Seite waren 200 Ermittler an der Operation beteiligt. 19 Verdächtige wurden festgenommen, darunter Francesco und Tommaso Inzerillo. Sie sind Verwandte von Totuccio Inzerillo, der in den Achtziger Jahren von der Corleonesi-Gruppe des mächtigen Cosa-Nostra-Paten Salvatore Riina ermordet worden war. Riina alias "Die Bestie" soll die Mitglieder des Inzerillo-Clans damals vor die Wahl gestellt haben, umgebracht zu werden oder sich in die USA abzusetzen.

Die italienischen Behörden gehen davon aus, dass der Inzerillo-Clan zuletzt versucht hat, seine Machtposition in Palermos Stadtviertel Passo di Rigano wieder aufzubauen. Den festgenommenen Clan-Mitgliedern wirft die Staatsanwaltschaft organisiertes Verbrechen, Erpressung und Betrug vor.

Salvatore Riina verstarb im November 2017 im Hochsicherheitsgefängnis der italienischen Stadt Parma. Trotz lebensbedrohlicher Krankheit war dem Cosa-Nostra-Paten keine vorzeitige Haftentlassung gewährt worden.