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Folgen der Hitze: niedrige Pegelstände und Flaute im Einzelhandel

Folgen der Hitze: niedrige Pegelstände und Flaute im Einzelhandel
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Die große Hitze der vergangenen Tage ist vorüber, doch sie hat Spuren hinterlassen – besonders in der Natur. In Niedersachsen bekommt das Schild "Erlebnis Würmsee" so eine ganz neue Bedeutung. Der aus einem Torfabbaugebiet entstandene See ist fast komplett ausgetrocknet. Mitverantwortlich ist neben der zurückliegenden Hitzewelle auch die Trockenheit des vergangenen Jahres. Das wenige Wasser führte zu einem Fischsterben. Wie die Hannoversche Allgemeine berichtet, pumpt die Stadt Burgwedel zwar täglich 1.500 Kubikmeter Grundwasser in den See, dennoch ist er trockengefallen.

Neben der Natur und den Landwirten gehört auch ein Teil der Einzelhändler zu den Leidtragenden der hohen Temperaturen. "Bei 40 Grad geht wenig. Das zieht die Umsätze nach unten, weil keiner mehr Lust hat rauszugehen", sagt Axel Haentjes vom Handelsverband Lebensmittel (BVLH). Doch wo es nicht ganz so warm sei, könne der Lebensmittelhandel mit sommerlichen Temperaturen gut leben. "Die Nachfrage verschiebt sich dann natürlich." Es werde weniger Schokolade gekauft, dafür gingen mehr Getränke, mehr Eis und mehr Grillgut über die Ladentheke.

Nicht die Hitze, sondern eher die Trockenheit macht den Binnenschiffern Sorgen. Allerdings halten sich die Probleme zumindest am Rhein noch in Grenzen, wie ein Sprecher des Bundesverbandes der Deutschen Binnenschifffahrt sagte. Trocken startet auch die neue Woche im Westen und Südwesten Deutschlands. In Ostbayern und zwischen dem Erzgebirge und Mecklenburg-Vorpommern kann es Gewitter und lokale Unwetter geben. Die Höchstwerte liegen zwischen 24 und 30 Grad, im Osten örtlich auch heißer.