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Schweinepest: Bulgariens Ministerpräsident beschuldigt Rumänen

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Schweinepest: Bulgariens Ministerpräsident beschuldigt Rumänen
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In der Slowakei ist ein zweiter Fall von Afrikanischer Schweinepest festgestellt worden. In einem Dorf im Südosten des Landes nahe der Grenze zu Ungarn mussten deshalb 68 Tiere getötet werden.

Auch Bulgarien ist von der Schweinepest betroffen. In Mastbetrieben wurden bereits mehr als 100.000 Schweine gekeult. Bulgariens Ministerpräsident Boyko Borissow macht Rumänen für die Ausbreitung der Krankheit verantwortlich.

„Ich bin mir sicher, dass rumänische Touristen die Schweinepest eingeschleppt haben. Sie essen unterwegs und schmeißen ihre Fleischabfälle weg, die dann von Vögeln und Wildschweinen gefressen werden. 57.000 Wagen fahren jeden Tag auf der Autobahn in Thrakien, am Freitagabend haben 700 Fahrzeuge Bulgarien verlassen. Wir können da nichts machen. Die Menschen werden reich und gehen auf Reisen“, so Borissow.

Bei der Afrikanischen Schweinepest handelt es sich um eine Tierseuche, die nicht auf den Menschen übertragbar ist. In Europa sind die meisten Fälle bisher in Polen aufgetreten.