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Straße von Hormus: London beteiligt sich an US-Mission

Straße von Hormus: London beteiligt sich an US-Mission
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Großbritannien wird sich mit zwei Kriegsschiffen an der US-Mission in der Straße von Hormus beteiligen. Das hat das britische Außenministerium mitgeteilt. Die beiden Schiffe seien dort bereits im Einsatz und hätten bisher 47 britische Handelsschiffe eskortiert. Man wolle die Freiheit des internationalen Seeverkehrs ohne Verzögerung sichern, hieß es. Die USA verfolgen mit ihrer Mission "Sentinel" nach eigenen Angaben eine Stretegie des "maximalen Drucks".

"Großbritainien wird keine weiteren Schiffe in See stechen lassen, denn einige patroullieren ja bereits in der Straße von Hormus. Und dennoch war es den Iraniern vor einigen Wochen gelungen, ein britisches Schiff zu beschlagnahmen und es weiterhin festzuhalten", analysiert euronews-Korrespondent Vincent McAviney in London.

Deutschland will Europäische Mission

Berlin hat die Teilnahme an der US-Mission verweigert und setzt auf die EU. Außenminister Heiko Maas am Montag: "Wir wollten eine europäische Mission, das Thema ist auch ganz sicherlich nicht von der Tagesordnung. Es ist allerdings auch absehbar, dass es sicherlich noch Zeit in Anspruch nehmen würde, die Europäische Union davon zu überzeugen, eine Mission, wie auch immer die dann aussieht... Wir haben immer von einer Beobachtermission gesprochen."

Die Bundesregierung lotet derzeit aus, welche Unterstützung es in der EU für eine solche Unternehmung gibt. Nach Angaben des Auswärtigen Amts wird es noch in dieser Woche auf hoher Beamtenebene Gespräche mit Frankreich darüber geben.

London steht zu Atomabkommen

"Großbritannien hat sich bemüht zu unterstreichen, dass man noch immer hinter dem Atomabkommen mit Iran steht, aus dem Donald Trump die USA ja bereits gelöst hat und seither Sanktionen gegen Teheran aufrecht erhält. Der iranische Außenminister hat gesagt, dass die seeseitigen Anfeindungen in der Straße von Hormus nicht geduldet werden und gedroht, alle Handelverbindungen zu unterbinden", so Vincent McAviney weiter.