Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Unwetter in Deutschland richten schwere Schäden an - die beeindruckendsten Bilder

Sturmwolken in Hessen
Sturmwolken in Hessen -
Copyright
Bernd Schmirmund via REUTERS
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Schwere Unwetter haben in der Mitte und im Süden Deutschlands schwere Schäden angerichtet: Flüge fielen aus, Züge hatten Verspätungen, Straßen wurden gesperrt und es gab mehrere Verletzte.

Besonders im hessischen Kreis Offenbach wütete der Sturm am Sonntagabend. Mehrere Menschen seien dort verletzt worden. Genaue Angaben machte die Polizei zunächst nicht. Die Feuerwehr schrieb in einer Mitteilung am Montag von einer "Schneise der Verwüstung". Ab 18 Uhr am Sonntagabend seien die Feuerwehren zu mehr als 1000 Einsätzen gerufen worden.

Die Polizei gab an, dass Zeugen von einem gesichteten Tornado sprachen. Der DWD bestätigte dies jedoch nicht. Er sprach von sogenannten Fallböen. Dabei trifft Luft mit hohem Tempo am Boden auf, in Tälern und Häuserschluchten könnten so Düseneffekte entstehen.

Am Frankfurter Flughafen wurden bis zum Sonntagabend 41 von 1500 geplanten Flügen gestrichen. Die meisten davon waren Inlandsflüge. Eine Sprecherin des Betreibers Fraport sagte am Montag, dass die Abfertigung auf dem Vorfeld vorübergehend eingestellt worden sei, um Personal und Reisende zu schützen. Acht Flüge wurden zusätzlich zu den annullierten umgeleitet.

In Bayern war vor allem der Landkreis Aschaffenburg betroffen. Bei Roth in der Region Nürnberg mussten 400 Passagiere am Sonntagabend über Stunden in einem ICE ausharren, der auf freier Strecke stoppen musste. Umgestürzte Bäume hatten die Oberleitung beschädigt. Um Mitternacht konnten Retter alle Reisenden unverletzt in Sicherheit bringen. Der ICE war eigentlich auf dem Weg von Hamburg nach München.

In den sozialen Netzwerken teilten Nutzer Videos und Bilder von dem Sturm und den Verwüstungen. Nachfolgend finden Sie eine Zusammenstellung der beeindruckendsten Bilder.

Auch am Montag mussten Bahnpendler weiterhin mit Problemen rechnen. Wegen eines Blitzeinschlags in ein Stellwerk im südhessischen Mörfelden-Walldorf sollte der Fernverkehr zwischen Frankfurt/Main und Mannheim in beiden Richtungen bis zum Nachmittag umgeleitet werden, sagte eine Bahnsprecherin am Morgen. Dadurch komme es zu Verspätungen von 30 Minuten. Auch die Strecke zwischen Aschaffenburg und Hanau war nach Angaben der Bahn wegen Unwetterschäden gesperrt. Autofahrer waren ebenfalls betroffen: So war die Autobahn 45 in Richtung Seligenstadt zeitweise voll gesperrt.

Die Wetteraussicht sagt weiterhin schlechtes Wetter voraus: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach kündigte auf seiner Internetseite für Dienstag im Süden zunehmenden Dauerregen bis nach Franken uns ins Erzgebirge an.