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Australiens Oberster Gerichtshof entscheidet: Kardinal Pell bleibt weiter in Haft

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Australiens Oberster Gerichtshof entscheidet: Kardinal Pell bleibt weiter in Haft
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Der ehemalige Finanzchef des Vatikan, Kardinal George Pell, bleibt weiter in Haft. Das entschied der Oberste Gerichtshof in Melbourne am Mittwoch und bestätigte damit das Urteil aus erster Instanz. Es hatte den 78-Jährigen wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen für schuldig befunden und zu einer sechsjährigen Haftstrafe verurteilt.

"Das ist ein herrlicher Tag für uns, für Überlebende weltweit, es ist großartig. Ich bin überwältigt", sagt eines der Opfer. "Es gibt endlich Gerechtigkeit", sagt ein anderer.

"Es ist ein glorreicher Tag für Überlebende, für Opfer. Es sendet die richtige Botschaft: Es gibt Gerechtigkeit, egal, in welcher Position du bist, oder wie alt du bist, oder welchen Posten du bekleidest", sagt Anwältin für Missbrauchsopfer Chrissie Foster.

Pell bestreitet die Vorwürfe gegen ihn und beteuert seine Unschuld. Seine Anhänger sehen in seiner Verurteilung den Versuch, den prominenten Kardinal zum Sündenbock für die Missbrauchsskandale der katholischen Kirche zu machen. Gegen die Entscheidung kann Pell nun bei Australiens oberstem Gericht Einspruch einlegen.