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"Hongkong ist das neue Berlin - in einem neuen kalten Krieg"

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Von ras
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Der 22-jährige Studentenführer Wong zog in Berlin historische Parallelen, um die Bedeutung des Kampfes um Menschenrechte und Demokratie in Hongkong zu verdeutlichen.

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Der Hongkonger Aktivist Joshua Wong hat in Berlin an die deutsche Öffentlichkeit appelliert, den Kampf um Demokratie und Freiheit in seiner Heimatstadt zu unterstützen. Er forderte, Polizeigewalt und Machtmissbrauch zu verurteilen und zu verhindern, dass Hongkong ein Polizeistaat werde – und schloss mit einer konkreten Forderung an Deutschland:

Joshua Wong:

"Deutschland sollte den Verkauf und die Ausfuhr von Waffen und Ausrüstung an die Polizei von Hongkong unverzüglich einstellen. Und Deutschland sollte die Verhandlungen zum Handel mit China und Hongkong aussetzen, bis die Menschenrechtsfrage auf der Tagesordnung ist.“

Seit 14 Wochen wird Hongkong von Unruhen erschüttert, bei denen laut Wong Gummigeschosse und andere Ausrüstungsgegenstände eingesetzt werden, die aus Ländern wie Deutschland, Großbritannien und den USA kämen.

Inzwischen geht es bei den Protesten um viel mehr als den inzwischen zurück gezogenen Gesetzesentwurf, der die Auslieferung von Verdächtigen nach China erleichtern sollte. Es geht um freie Wahlen und Demokratie, wie es bei der Übergabe der ehemaligen britischen Kronkolonie an China vereinbart wurde – und worauf auch Bundeskanzlerin Angela Merkel verwies.

**Angela Merkel:
**

"Bei meinem Besuch habe ich noch einmal darauf hingewiesen, dass die Wahrung der Menschenrechte für uns unerlässlich ist. Das gilt im Allgemeinen, aber auch für die Situation in Hongkong, wo wir den Grundsatz "ein Land, zwei Systeme" weiterhin als das richtige betrachten"

Der 22-jährige Studentenführer zog in seinem Statement auch historische Parallelen, die die Bedeutung des Kampfes um Menschenrechte und Demokratie in Hongkong verdeutlichen sollen:

Joshua Wong:

"Honkong ist das neue Berlin in einem neuen Kalten Krieg. Ich appelliere an Sie, sich an die Seite der Menschen in Hongkong zu stellen. Ich danke ihnen."

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