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„Wie ein Groschenroman“: „Schwülstige“ Kurz-Biografie erntet Spott

„Wie ein Groschenroman“: „Schwülstige“ Kurz-Biografie erntet Spott
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Sebastian Kurz will wieder Österreichs Kanzler werden. Dass kürzlich - also mitten im Wahlkampf - die offizielle Biografie des 33-Jährigen erschien, ist da sicher kein Zufall. Doch mittlerweile regt sich angesichts des Buches von Judith Grohmann vor allem Spott. Vom „Stern“ wird das Werk mit einem Groschenroman verglichen, „Der Standard“ schreibt von der „Vita des heiligen Sebastian“, das Buch sei an „Skurrilität und Schwülstigkeit nicht zu überbieten“, heißt es dort.

An Lob spart die Autorin nicht: In der Biographie wird Kurz als - so wörtlich – „beinharter Macher einer neuen, modernen, sensiblen Politik“ bezeichnet - und als der „junge, sympathische, durchsetzungsstarke Mann aus Österreich“.

Weniger gut kommt Kurz in einem anderen aktuellen Buch weg. Veröffentlicht hat es Helmut Brandstätter. Der Titel: „Kurz & Kickl. Ihr Spiel mit Macht und Angst.“ Brandstätter, der ehemalige Herausgeber des Kurier, wirft Kurz und dem ehemaligen Innenminister Herbert Kickl (FPÖ) vor, die Medien unter Druck gesetzt zu haben. Es sei Kurz darum gegangen, diese „auf Linie zu bringen". Kontrast.at schreibt: „Brandstätter beschreibt Kurz als Machtmenschen. Um an der Macht zu bleiben, ließ er Kickl gerne gewähren: Der Versuch, kritische Medien von Informationen abzuschneiden, kam Kurz nicht ungelegen.“