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Nach EU-Aus: Nordmazedoniens Ministerpräsident will Neuwahl

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In Nordmazedonien soll es wegen der Nicht-Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit der EU Neuwahlen geben. Das kündigte Ministerpräsident Zoran Zaev an.

Zaev hatte am Mittwoch in einem letzten Anlauf versucht, EU-Ratspräsident Donald Tusk von der Wichtigkeit der EU-Erweiterung für die Balkanregion zu überzeugen - vergeblich. Am Freitag mussten die Staats- und RegierungschefInnen bekannt geben, dass es keine Beitrittsgespräche geben werde. Frankreich, die Niederlande und Dänemark hatten dies blockiert. Neben Nordmazedonien bedeutete das auch für Albanien zunächst das Aus für einen EU-Beitritt.

Zaev nannte dies eine "große Ungerechtigkeit". Sein Land sei "Opfer eines enormen historischen Fehlers". Nordmazedonien hatte unter anderem den Namenskonflikt mit Griechenland gelöst, um Aufnahmegespräche möglich zu machen. Frankreich will zuvor eine grundsätzliche Reform des Beitrittsprozesses.

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