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Naturfreunde können ab jetzt Wildtiere in Europa zählen

Nachdem er zwischenzeitlich ausgerottet war, zieht der Luchs heute wieder durch Deutschland und Österreich.
Nachdem er zwischenzeitlich ausgerottet war, zieht der Luchs heute wieder durch Deutschland und Österreich. -
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Unsplash / Zdeněk Macháček
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Forschende der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) haben Europäer dazu aufgefordert, Sichtungen von Säugetieren in einer App zu erfassen. Naturfreunde seien dazu aufgerufen, in der App iMammalia mitzuteilen, wenn sie eine Spitzmaus, Biber, einen Luchs oder Elche und Wölfe gesehen haben. Rund 250 verschiedene Säugetierarten leben in Europa.

Das Projekt läuft bis Mai 2021 und beginnt in diesem Oktober zunächst in Deutschland, Spanien, Kroatien und Polen. Naturfreunde können neben der App auch die Internet-Seiten www.mammalweb.org und www.agouti.eu nutzen, um auch Fotos der entdeckten Tiere hochzuladen.

Die Anwendung ergänzt das Projekt Enetwild, in dessen Rahmen Wissenschaftler seit 2017 europaweit Säugetiere erfassen und auswerten. Ziel sei es, die Datenbasis zu vergrößern und zu testen, ob sich das neue Vorgehen für die wissenschaftliche Wildtiererfassung eignet, sagte Projektleiter und TiHo-Forscher Oliver Keuling. Das mit 200.000 Euro aus EU-Mitteln geförderte Programm soll zudem das Umweltbewusstsein fördern und für die vielfältige Natur sensibilisieren.

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