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30 Jahre Mauerfall: Berlin spielt mit Mauern aus Licht und Ton

30 Jahre Mauerfall: Berlin spielt mit Mauern aus Licht und Ton
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„Wir hatten alle Angst, dass irgendein Volkspolizist oder Soldat die Nerven verliert und die Knarre zieht“, sagt Hans-Joachim Giese (75), der zu DDR-Zeiten zweimal versucht hatte zu fliehen. („Berliner Morgenpost“). Mit Projektionen, Licht- und Klanginstallationen erinnert Berlin an sieben Orten in der Stadt an die Friedliche Revolution, an hunderttausende Demonstranten, die am 4. November 1989 gegen das SED-Regime auf die Straße gingen – die größte Protestaktion, die das Land je gesehen hatte. Die Berliner Mauer wurde in der Nacht von Donnerstag, dem 9. November, auf Freitag, den 10. November 1989 geöffnet, nach mehr als 28 Jahren.

Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin

“Wir wollen, dass das wieder erlebbar ist, was damals stattgefunden hat, aber auch was sich seitdem entwickelt hat. Und es stimmt – in diesen 30 Jahren war das nicht immer ein glatter Weg. Aber es ist uns etwas gelungen: Dass wir nämlich zusammenleben, ohne Mauer, in Frieden und Freiheit.“

Bis zum 10. November können Besucher an sieben Originalschauplätzen mit sogenannten Augmented-Reality-Projekten aus historischen Aufnahmen und eindrucksvollen Licht- und Soundeffekten die Ereignisse von einst nachvollziehen.

su mit dpa

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