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Frankreich in Aufruhr: Streik in Paris - Autobahnblockaden überall

Frankreich in Aufruhr: Streik in Paris - Autobahnblockaden überall
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شارل بلاسيو/رويترز
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In Frankreich reißen die Proteste nicht ab. LKW-Fahrer haben diverse Autobahnen im Land blockiert. Sie demonstrierten gegen eine geplante Steuererhöhung auf Kraftstoff.

Unterdessen kommt es im öffentlichen Nahverkehr in Paris aufgrund eines andauernden Streiks weiterhin zu massiven Behinderungen. Zahlreiche Züge und Metros stehen still - ein Vorankommen ist nur schwer möglich. Hintergrund ist die Rentenreform der Regierung, über die die Bahnmitarbeiter ihren Unmut ausdrücken.

Erhebliche Störungen gibt es auch im Fernverkehr. So fallen aufgrund der Arbeitsniederlegung unter anderem viele Züge von Deutschland Richtung Paris aus.

"Das ist Demokratie"

"Natürlich hat man das Recht zu streiken, das ist völlig normal. Aber für uns Pendler ist es eine große Herausforderung", so Catherine, eine Betroffene des Streiks. "Gestern habe ich drei Stunden gebraucht, um nach Hause zu kommen. Es ist also nicht einfach, wenn man arbeiten muss und angesichts dieser Umstände drei Stunden länger für den Weg braucht.

"Auch in Deutschland wird hin und wieder über das Thema Rente diskutiert", sagt Til Dietrich, ein deutscher Reisender. "Das ist auf jeden Fall ein wichtiges Thema. Und wenn es keine zufriedenstellende Lösung gibt, geht man auf die Straße. Das ist Demokratie."

Demonstrationszüge der Gelbwesten

"Diese Art von Streiks haben wir in unserem Land nicht", erklärt Josee Senneville, eine Touristin aus Kanada. "Wir tragen das nicht auf dem Rücken der Reisenden aus. Es ist wirklich nicht schön, aber wir kommen trotzdem wieder, weil wir Frankreich lieben."

Daneben gingen in Paris und in anderen Städten im ganzen Land Anhänger der "Gelbwesten" auf die Straßen. Sie zeigten erneut ihre allgemeine Unzufriedenheit über die Politik der französischen Regierung.

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